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Mit Musik die Nacht zum Tag machen

Schüler bereiteten sich mit Musiklehrkräften auf Konzert vor

„Ein Schuljahr voller Premieren“ – so lautet das Motto des ersten Sommerkonzerts an unserer noch recht jungen IGS. Normalerweise steht eine Schule am Wochenende leer – denkt man. Doch am letzten Wochenende war alles anders: Statt leerer Flure und verwaister Musikräume herrschte überall eine kreative Arbeitsatmosphäre. In der Nacht von Freitag auf Samstag (2. bis 3. Juni) fand die erste „Nacht der Musik“ statt. Die Musiklehrkräfte Marion Adler, Manuel Fürstenberg und Tim Lübben probten mit insgesamt 43 hochmotivierten und musikbegeisterten Schülern der verschiedenen Ensembles intensiv für das bevorstehende Schulkonzert. Ziel dieser Probennacht war es nicht nur, die Freude am gemeinsamen Musizieren zu intensivieren, sondern auch den musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der unterschiedlichen Ensembles einen finalen Feinschliff zu verleihen.

Mit großem Gepäck reisten die Schüler am Freitagnachmittag in der Schule an, um sich gleich im Anschluss in unseren Räumlichkeiten häuslich einzurichten. Überdimensional große Matratzenlager prägten bis zum nächsten Morgen das Bild unserer Schule. Doch schon wenig später fanden sich die Schüler in ihren Ensembles zusammen, um mit der Probenarbeit zu beginnen.

„Das machen wir gleich noch einmal, wir hatten unterschiedliche Tempi“, rief Herr Fürstenberg seiner Band im großen Musikraum zu. Im kleinen Musikraum probte derweil Frau Adler mit ihrer Chorklasse und arbeitete gemeinsam mit den Schülern an dem Stück „Dona Nobis Pacem“. Währenddessen war zeitgleich die Bläserklasse mit Herrn Lübben in der Pausenhalle damit beschäftigt, das von ihm eingeleitete Ritardando in den letzten drei Takten von „Ode an die Freude“ ausdrucksvoll und formvollendet zu spielen.

„Endlich haben wir genügend Zeit, unsere Stücke in Ruhe zu proben und dürfen darüber hinaus in der Schule übernachten“, hielt Lotta freudestrahlend fest und akzentuiert damit die Vorteile der Probennacht. Denn jene außerunterrichtliche Zusammenkunft macht es möglich, dass man – unabhängig vom Schulgong, der üblicherweise den Takt unseres Schulalltags bestimmt – intensiv und zusammenhängend schwierige Stellen in den einzelnen Stücken üben kann. Darüber hinaus bietet eine Probennacht die Möglichkeit, mit allen Ensembles ein gemeinsames Musikstück einzustudieren. Ein weiteres Highlight der ersten „Nacht der Musik“ war sicherlich das gemeinsame Pizzaessen in unserer Pausenhalle. 45 Pizzen wurden pünktlich um 18:30 Uhr in die Schule geliefert, um alle hungrigen Mäuler zu stopfen. „Musik machen ist anstrengend“, sagt der Posaunist Max schmunzelnd, als endlich seine große Pizza Margherita auf dem Teller lag.

Auch wenn die Zeit des Probens lang und die des Schlafens kurz war, kann sich das Resultat am Ende der Probennacht hören lassen. Wunderbare Orchester-, Chor- und Bandklänge erfüllten für eine Nacht die Flure unserer Schule.

Alle Beteiligten waren sich einig: Die nächste „Nacht der Musik“ kommt bestimmt ...

 

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